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Der Norden on Tour vom 28. bis 30. Mai 2010

(Zum Vergrößern bitte Bilder anklicken)

Jens: Auf Grund des positiven Feedbacks nach der Tour 2008 wurde ich mehrfach gefragt, so etwas zu wiederholen und 2010 war es nun soweit.

Die Teilnehmer mit weiter Anreise trafen Freitagnachmittag bei Jürgen Schmitz ein und nach einer Trachy-Rettungs-Aktion sättigten wir uns in einem portugiesischen Restaurant mit Gambas und Wachteln um danach den Abend gemütlich auf Jürgens Terrasse ausklingen zu lassen.

Richtung Westen nach Valkenswaard

Ute: Um auch bei der Nordtour dabei zu sein, machten Frank Kraik und ich uns am Samstag im frühen Morgengrauen auf den Weg Richtung Westen - ganz nah an die holländische Grenze. Nach dem ersten Zusammentreffen mit der Nordgruppe und einem Frühstück in Jürgens Garten, ging es dann nach Valkenswaard in die Bambusgärtnerei von Jos van der Palen. Hier wurden wir von der imposanten Phyllostachys vivax aureocaulis empfangen, bei der aber nur ein einziger neuer Spross aus der Erde lugte.

 

 

Die Bambusse und die Palmen schienen alle sehr gut über den Winter gekommen zu sein. Und auch die Begleiter, wie das Mammutblatt (Gunnera manicata), der rotlaubige Zierknöterich (Persicaria microcephala "Red Dragon"), Farne und Gräser, wie Hakonechloa zeigten bereits ihren ganzen Blattschmuck.

 

Die Tour geht weiter zum Tropical Centre

Der Baumfarndschungel, der hier in den großen Gewächshäusern des Tropical Centre’s angelegt ist, traf dann auch genau meinem Geschmack. Der Weg, der sich hier durchs Grün und über einen Wassertümpel schlängelt, vermittelte schon etwas Tropenatmosphäre. Die Luft - warm, schwer und feucht - ebenso.

 

Hier gibt es auch eine Wüsten- oder Desert-Zone, denn die meisten Pflanzen, die hier zum Verkauf angeboten werden, sind unendlich viele Yucca-Arten, Agaven und Grasbäume (Dasylirion), aber auch riesige Baumfarnstämme kann man hier bekommen.

Am Nachmittag trudelten alle wieder in Jürgens Garten ein. Hier gab es auch viel zu entdecken und ich hab’ - glaube ich - jeden Winkel sehen dürfen.

Bevor der Grill angeschmissen wurde, gab es noch eine gemeinsame Transport- und Pflanzaktion, bei der viele EBSler tatkräftig mit anpackten. Eine stattliche Trachy zog in Jürgens Garten ein.

 

 

Hoffentlich wird er häufig an den Tag denken, wenn er unter seiner Palme sitzt.

Für mich war der Tag etwas ganz Besonderes - mit den vielen neuen Gesichtern und zahlreichen grünen Eindrücken.

Vielen Dank an den Initiator Jens.

Jens: Am Sonntag sind wir nach einem sehr kurzen Frühstück aufgebrochen um das Arboretum Bokrijk in Belgien zu besuchen.

Bei hoher Luftfeuchtigkeit konnten wir auch hier reichlich Bambus und viele andere botanische Seltenheiten bewundern.

Danach haben wir uns auf den Heimweg gemacht um auf diesem noch die bambusoide Sammlung bei Franz Nijakowski an zu schauen. Mit original rheinischen Waffeln mit heißen Kirschen gestärkt traten wir am späten Nachmittag den Heimweg an. Danke an Franz und Gabi für ihre Gastfreundschaft, es war ein gelungener Abschluss der Tour.

Einen riesigen Dank auch an Jürgen und Marlies sowie an alle Teilnehmer, die dieses gelungene Ereignis erst möglich gemacht haben. Ich freue mich schon auf das nächste Mal.

Text und Fotos: Jens Schütte, Ute Außem, Bambusjournal 03/2010



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zuletzt aktualisiert: 14.05.2012
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