Ehrenmitgliedschaft für Wolfgang EbertsWas würden Sie machen, liebe Bambusfreunde, wenn Sie Ihren Traumberuf nicht ausüben könnten? Gärtner werden? Die Persönlichkeit, von der ich hier spreche, wurde am 08. Juli 1941 geboren. Er besuchte erst einmal die Grundschule, machte anschließend sein Wirtschaftsabitur. |
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Und jetzt kommt es, erst wird einmal ein richtiger Beruf erlernt, Baumschuler-Lehre. Im Anschluss kamen die Wanderjahre nach Norddeutschland, Amerika und Frankreich, es folgte die Meisterprüfung. 1970 hat er die Baumschule seines Vaters übernommen. Er wäre trotzdem lieber Pilot geworden, aber schon damals hatte man als Brillenträger keine Chance. Er machte aus seinem Traumberuf ein Hobby, machte den privaten Pilotenschein. Fremdsprachen waren für ihn kein Problem, er spricht perfekt englisch, französisch, italienisch, spanisch, portugiesisch, auch etwas japanisch und chinesisch ist noch mit drin. Ab 1980 stellte er fest, dass es noch mehr gibt als das normale
Baumschulsortiment, er begann sich für Bambus zu interessieren. Beim ersten
Bambus Treffen in Europa, dies war 1987 in Paris war er aktiv mit dabei. Die
Gründung der EBS-D erfolgte 1988. Erste Bambus Ausstellung im
Frankfurter Unsere erste Mitgliederzeitschrift, der Bambus Brief, erschien im April 1989, Ansprechpartner damals: Wolfgang Eberts. Er war bis 2007 ständig im Vorstand der EBS-D als Außenminister, er hat in dieser Funktion die Bambus-Gesellschaft, sein Kind wie er immer sagt, auf der ganzen Welt repräsentiert. Wolfgang Eberts ist ständig unterwegs, um sein Bambuswissen auf Seminaren und Info-Veranstaltungen weiter zu geben, zum Beispiel in Grünberg. Wolfgang Eberts hat zwei Kinder und ist seit vier Jahren Opa. Den Zweigbetrieb in Carasco leitet sein Sohn. Seit drei Jahren könnte Wolfgang in Rente sein, aber nichts ist. Da er den Bambus bei seinem Sohn sehr gut aufgehoben weiß, ist eine andere Pflanzengattung dran, sein Herz zu gewinnen, Cornus „Venus“. Auf allen Ausstellungen in Europa ist er mit der Venus unterwegs und - sind wir mal ehrlich - sie passt sehr gut zu Bambus. Ich kann abschließend nur sagen, von Müdigkeit keine Spur, er sitzt stundenlang vor seinem PC um via Internet die weltweiten Kontakte mit Bambusianern zu pflegen. Dies ist jedenfalls eine unendliche Tätigkeit, die Welt-Bambus-Familie ist riesig. Der Name Bambus ist untrennbar mit Wolfgang Eberts, dem Bambus Papst, verbunden. Sucht irgendein Gartenamtsleiter, ein Botanischer Garten oder ein Gartenbesitzer in Deutschland einen Rat in Sachen Bambus, fällt jedem sofort das Bambus-Centrum in Baden-Baden ein. Sogar das Fernsehen ist auf ihn aufmerksam geworden. Aufgrund dieser herausragenden Leistungen wurde Wolfgang Eberts auf Vorschlag des Vorstandes bei der diesjährigen Mitgliederversammlung einstimmig zum Ehrenmitglied gewählt. Herzlichen Glückwunsch! |
