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Treffen von interessierten EBS-Mitgliedern und Bambusfreunden bei

Achim Linck, Am Daberg 29, 31832 Springe
(liegt zwischen Hameln und Hannover)

zum Klönschnack und Kennenlernen.

Das erste Oktoberwochenende lag für 11 Bambusfreunde ganz im Zeichen des Herbsttreffens der Nordlichter, zu dem Achim Linck  in den Deister eingeladen hatte. Gegen 11 Uhr traf man sich beim Gastgeber zu einem umfangreichen kalt-warmen Frühstück (Danke Lorene, die Verpflegung war vorzüglich!) als Auftakt für das Programm, das uns an diesem Tag noch erwarten sollte. Es folgte eine Führung durch den noch jungen, aber an Arten schon recht umfangreichen Bambusbestand des großen Waldrandgrundstückes, das bereits seit längerer Zeit ausgefallenere Pflanzen wie z. B. einen Berg-Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum), einen Amberbaum (Liquidambar), einen Blauglockenbaum (Paulownia) oder auch einen Trompetenbaum (Catalpa) beherbergt. 

An einem als Rätsel mitgebrachten und an einem noch nicht identifizierten Bambus des Gartenbestandes versuchten sich die Besucher.
 
Dann ging es zum ehemaligen EXPO-Gelände, auf dem eine größere Bambusanpflanzung verblieben ist.

Die Sorten haben sich in den letzten sieben Jahren munter gemischt, positiv fielen die inzwischen stattlichen Halme von Ph. nigra 'Henonis' auf.

Die Pflanzen sahen trotz mangelnder Pflege (keine Bewässerung und Pflegeschnitte) der letzten Jahre aus der Entfernung recht ordentlich aus. Bei näherer Betrachtung allerdings schwand - zumindest für Bambus- liebhaber - der zunächst positive Eindruck, da fast der gesamte Bestand massiv von Bambusspinnmilben geschädigt ist.

Ohne Pause ging es dann zur Gärtnerei des Bambus-Informationszentrums Lehrte-Steinwedel. Zur Führung waren noch weitere Interessierte eingeladen, so dass wir mit etwa 20 Personen durch die "Plantage" geführt wurden. Fred Vaupel hatte es nicht leicht, musste er doch den durch seinen eigenen Aufruf angereisten Laien genauso geduldig Fragen beantworten wie uns EBSlern, die teilweise bereits in der "Fortgeschrittenenklasse" sind oder sogar zu den "Spezis" gehören. Allerdings verstand er es hervorragend, diese beiden Gruppen zu verbinden, indem er für jeden Teilnehmer verständlich geduldig Informationen gab und auch mal "aus dem Nähkästchen plauderte". Die Anpflanzung war so groß, dass so mancher sicherlich zeitweise die Orientierung verloren hatte. Eine schöne Pflanze neben der anderen über viele tausend Quadratmeter, in vielen Bereichen Dschungelfeeling pur, aber alles perfekt gepflegt. Neben beeindruckend hohen "gewöhnlichen" Sorten immer wieder auch kleine oder große "Schätzchen", eingerahmt von diversen Hostas oder Gräsern wie Ophiopogon- oder Hakonechloa-Sorten.

Nach fast dreistündiger hochinteressanter Führung ging es für die meisten zurück zum Waldgarten von Achim Linck, wo seine Frau inzwischen den Kaffeetisch gedeckt hatte.

Abends gingen die Gespräche dann am gemütlichen Lagerfeuer weiter und endeten sehr viel später dann im Wohnzimmer der Gastgeber.

Vielen Dank noch mal an die Gastgeber. Wir werden häufiger vorbeischauen und die Entwicklung des Gartens im Auge behalten.

Carsten Büge



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zuletzt aktualisiert: 14.05.2012
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