|
Treffen von interessierten EBS-Mitgliedern und Bambusfreunden bei
|
|
Das erste Oktoberwochenende lag für 11 Bambusfreunde ganz im Zeichen des Herbsttreffens der Nordlichter, zu dem Achim Linck in den Deister eingeladen hatte. Gegen 11 Uhr traf man sich beim Gastgeber zu einem umfangreichen kalt-warmen Frühstück (Danke Lorene, die Verpflegung war vorzüglich!) als Auftakt für das Programm, das uns an diesem Tag noch erwarten sollte. Es folgte eine Führung durch den noch jungen, aber an Arten schon recht umfangreichen Bambusbestand des großen Waldrandgrundstückes, das bereits seit längerer Zeit ausgefallenere Pflanzen wie z. B. einen Berg-Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum), einen Amberbaum (Liquidambar), einen Blauglockenbaum (Paulownia) oder auch einen Trompetenbaum (Catalpa) beherbergt. |
|
|
|
An einem als Rätsel mitgebrachten und an einem noch nicht identifizierten
Bambus des Gartenbestandes versuchten sich die Besucher. |
|
|
Die Sorten haben sich in den letzten sieben Jahren munter gemischt, positiv fielen die inzwischen stattlichen Halme von Ph. nigra 'Henonis' auf. |
Ohne Pause
ging es dann zur Gärtnerei des Bambus-Informationszentrums Lehrte-Steinwedel.
Zur Führung waren noch weitere Interessierte eingeladen, so dass wir mit etwa 20
Personen durch die "Plantage" geführt wurden. Fred Vaupel hatte es nicht leicht,
musste er doch den durch seinen eigenen Aufruf angereisten Laien genauso
geduldig Fragen beantworten wie uns EBSlern, die teilweise bereits in der
"Fortgeschrittenenklasse" sind oder sogar zu den "Spezis" gehören. Allerdings
verstand er es hervorragend, diese beiden Gruppen zu verbinden, indem er für
jeden Teilnehmer verständlich geduldig Informationen gab und auch mal "aus dem
Nähkästchen plauderte". Die Anpflanzung war so groß, dass so mancher sicherlich
zeitweise die Orientierung verloren hatte. Eine schöne Pflanze neben der anderen
über viele tausend Quadratmeter, in vielen Bereichen Dschungelfeeling pur, aber
alles perfekt gepflegt. Neben beeindruckend hohen "gewöhnlichen" Sorten immer
wieder auch kleine oder große "Schätzchen", eingerahmt von diversen Hostas oder
Gräsern wie Ophiopogon- oder Hakonechloa-Sorten. Nach fast dreistündiger hochinteressanter Führung ging
es für die meisten zurück zum Waldgarten von Achim Linck, wo seine Frau
inzwischen den Kaffeetisch gedeckt hatte.
|
Abends gingen die Gespräche dann am gemütlichen Lagerfeuer weiter und endeten
sehr viel später dann im Wohnzimmer der Gastgeber. |
