De groene Prins
Als Abschluss des Tages fanden wir uns
bei Hans Prins, „de groene Prins“, ein.
Den meisten Bambusianern dürfte Hans
bekannt sein, da viele Bambusse durch ihn und Jos van der Palen erst nach Europa
eingeführt wurden. Hans hat sich sehr viel Zeit für uns genommen und wir durften
den Schaugarten bei einer mehrstündigen aber sehr kurzweiligen persönlichen
Führung genießen.
Es wurde ausgiebig gefachsimpelt und viele fanden dort auch
noch die eine und andere Bambusseltenheit als Bereicherung für den heimatlichen
Garten.
Artland
Mit vielen tollen Eindrücken im Gepäck traten wir
die Rückreise an und fanden uns am frühen Abend wieder im Artland ein. Hier
hatte Maria schon alles vorbereitet und wir konnten uns mit Kuchen, Kaffee und
Kaltgetränken stärken bis der Grill temperiert war und die mitgebrachten
Leckereien über der Glut brutzelten.
Nach einer etwas kurzen Nacht gab es ein
Frühstück im Garten und eine ausgiebige Führung durch den Artländer
Bambusdschungel mit doch erstaunlichem Neuaustrieb was unserem Drachenbändiger
auch sichtlich Freude bereitet hat.
Meppen
Als letzter Programmpunkt erwartete uns dann noch
ein Gartenhighlight. Günter aus Meppen, vielen bekannt aus unserem Forum, hatte
sich im Vorfeld bereit erklärt, uns seinen Bambusbestand zu zeigen. Etwas
überrascht war der liebe Günter dann doch, als am Sonntagmorgen um die 20 EBSler
vor seiner Tür standen. Leider hat auch dort die Trockenheit viele Austriebe
stecken bleiben lassen. Besonders die Phyllostachys violascens hatte sehr
gelitten. Einen erfreulichen Anblick bot aber der tolle Qiongzuhea tumidinoda –
Bestand und auch die sehr dickhalmigen Phyllostachys-Sorten, welche auf dem
Gartenareal alle ohne Sperre wachsen dürfen.
Die große Anzahl von
ausgehungerten Holzböcken/Zecken ließ uns aber sehr schnell wieder aus dem
Unterholz auf die befestigten Wege zurück finden.
Von dort aus startete die
Heimreise der zahlreichen EBSler & –rinnen.
Ein besonderer Dank geht an
Maria und Michael für die freundliche Unterstützung.
Ich möchte allen
Teilnehmern danken, die diese kleine Bambusreise wieder einmal zu einem tollen
Erlebnis haben werden lassen.