Herbstfahrt der Westgruppe am 17. September 2011Die Westgruppe hatte zu ihrer Herbstfahrt eingeladen und so fanden sich am frühen Samstagmorgen 13 Mitglieder auf dem Parkplatz des Botanischen Gartens der Universität Utrecht ein. Der spontan ausgelobte Preis für die längste Anreise ging an zwei Mitglieder aus Hessen. |
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Der weitläufige Park liegt in direkter Nachbarschaft der modernen Fakultätsgebäude und befindet sich auf dem ehemaligen Gelände des Fort Hoofddijk. Ein großer Wassergraben und die noch vorhanden Remisen erinnern an diese Vergangenheit. Hauptbestandteil der schönen Parkanlage ist der, für holländische Verhältnisse, riesige Berg des Steingartens. Hier wurden eigens über 2.000 to. Ardennengestein verbaut. 1.500 Hochgebirgspflanzen werden hier kultiviert, was in dieser Vielfalt wohl einmalig sein dürfte. |
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Uns interessierten natürlich die Bambusbestände. Diese wurden großzügig entlang des ehemaligen Wassergrabens gepflanzt, was zu mindest an einer Seite eine natürliche Rhizomsperre darstellt. Große Phyllostachys mit wechselnder Unterbepflanzung zogen unser Interesse auf sich - keine Rekordhöhen oder Halmstärken wie in Valkenswaard, dafür aber alles tip top gepflegt. Nur die unsäglichen Milben waren vergleichsweise moderat anzutreffen. |
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Die Gaststätte „Zum Nussbaum" in Beesd, etwas südlich von Utrecht gelegen, war eigentlich für die Mittagsrast eingeplant. Da sich aber unser Eintreffen etwas verzögerte hatte, musste kurzfristig umdisponiert werden. Und so fanden wir uns auf einmal in einer holländischen Friture (Pommesbude) wieder und genossen dort die landestypischen Spezialitäten. Unser nächstes Ziel, etwas außerhalb von Beesd, war die Gärtnerei „de groene Toko" . Der Garten- und Landschaftsarchitekt Johan van der Perk erwartete uns schon und nach einer kurzen englischen Vorstellung seines Betriebes, ging es in den interessanten 1,5 ha großen Schaugärten auf Entdeckungstour. |
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Zum Abschluss wechselten noch einige Pflanzen wie Hedychium, Colocasia und andere Exoten den Besitzer. So haben wir in zufriedener Runde diesen Tag im „Nussbaum" ausklingen lassen.
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Text: Frank Bartelt, Fotos: Ute Außem Bambusjournal 04/2011 |
